MinnesThrone, bestehend aus (von links nach rechts, Foto: Meinolf Kemper) Thomas Schindelin, Eva Schindelin, Susanne Fink, Beate Spaltner, Albrecht
Barth und Ursula Oberle, widmet sich der Musik des Mittelalter bis zur Frührenaisssance. Wir verfügen über ein breit gefächertes Instrumentarium: Es umfasst - neben den Singstimmen - Flöten in
unterschiedlichen Größen und Bauarten, Krummhorn, Saiteninstrumente wie Fidel, Harfe und andere sowie verschiedenstes Schlagwerk. Unserer musikalischen Vielfältigkeit Rechnung tragend gaben wir unserem
Ensemble den Namen “MinnesThrone”. Er verweist in seiner Schreibweise auf die Minne als ein zentrales Thema der mittelalterlichen Künste. Als gesprochenes Wort ist er eine Reminiszenz an die Buntheit,
Frische und Kräftigkeit, wie sie in der italienischen Minestrone mit ihren immer ein bisschen anders zusammengesetzten Gemüsezutaten zu finden ist. Was macht die Musik des Mittelalters so interessant für die heutige Zeit? Es ist die Tatsache, dass diese Musik durch ihre offene Notation und den Einbezug von
improvisatorischen Elementen - wie damals üblich - den Ausführenden viel Freiraum für die eigene interpretatorische und damit lebendige Ausgestaltung lässt. Dadurch gelingt es, den Zuhörer ganz unmittelbar
in die kraftvollen und elementaren Klangwelten der Musik eintauchen lassen. Im Jahr 2011 legen wir nach gut 10 Jahren
konzertantem Auftreten eine Konzertpause ein, die dem Innehalten, dem schöpferischen Experimentieren, einer künstlerischen Neuorientierung und schlussendlich dem Erarbeiten eines neuen Programmes gewidmet
ist. Nächste Konzerte: 15.9.2012, Alte Kirche St. Michael, Schopfheim 30.9.2012, romanische Kirche St. Georg, Blansingen In den Jahren 2004 und 2006 haben wir Ausschnitte aus
den Programmen “Rosa das Rosas” und “Un fior gentil” aufgenommen und sie zu einer CD zusammengestellt. Sie kann zum Preis von 10 EUR unter meiner Adresse käuflich erworben werden. Kontaktaufnahme |