Welchen Beitrag kann die Schwertarbeit für den Entwicklungsweg als Frau leisten? Ganz allgemein gesprochen bedarf es in jedem Menschen der Integration der jeweils gegengeschlechtlichen Seelenanteile, um als Mensch vollständig zu werden. C. G.
Jung nennt diese gegengeschlechtliche Seelengestalt, die sich wiederum in viele einzelne Aspekte aufgliedert, beim Mann die Anima und bei der Frau den Animus. Diese ganz prinzipielle Erklärung genügt
bereits, um deutlich zu machen, dass die Schwertarbeit für eine Frau eine wesentliche Hilfe bei der Differenzierung von Qualitäten des Animus darstellen kann. Die Entwicklung der archetypisch männlichen
Seelenanteile ist essentiell notwendig, damit sich die ureigenen Seelenqualitäten einer Frau in adäquater Weise zur Entfaltung kommen können. Bezogen auf die Schwertarbeit sind dies zum Beispiel die
Fähigkeit zur Eigenständigkeit, die Kraft zur klaren seelischen Aufgerichtetheit, der Mut zum Für-sich-alleine-Stehen, die nötig sind, damit sich "die empfindsame Seelenknospe wahrhaft zur Blüte öffnen
kann".Zurück zu “Schwertarbeit” |