“Mensch, werde wesentlich!”Angelus Silesius
Im Mittelpunkt der Schwertarbeit stehen einfache Übungen mit
verschiedenen japanischen Schwertern aus Holz, Metall oder Bambus. Sie dienen der Stärkung der eigenen Kraft - der Ich-Kraft, der vitalen Lebenskraft, der Standkraft, des Durchsetzungsvermögens - und fördern
Qualitäten der Klarheit wie Entschiedenheit, Konsequenz, Direktheit und die Fähigkeit, sich abzugrenzen und nein zu sagen. Sie helfen, zu mehr Selbstbewusstsein zu finden, mit Ängsten umzugehen und besser
bei sich zu bleiben. Diese Übungen sind dadurch, dass sie unmittelbar erfahren werden können, sehr wirkungsvoll und auf die Herausforderungen des Alltags gut übertragbar. Das Prinzip, um dessen
Entwicklung und Durchgestaltung es in der Schwertarbeit geht, ist mit dem obigen Satz von Angelus Silesius treffend beschrieben: “Mensch, werde wesentlich!” - sei du selbst als der Mensch, der du in der
Tiefe deines Wesens angelegt und der zu sein du bestimmt bist. Ursprünglich im Rahmen der Initiatischen Therapie entstanden, hat sich die Schwertarbeit - auch Initiatische Schwertarbeit genannt - mit der
Zeit zu einer eigenständigen Arbeitsweise entwickelt, die mehr und mehr von Menschen - Frauen wie Männern - auch außerhalb die therapeutischen Zusammenhangs erfragt wird. Menschen finden je nach ihrem
eigenen Hintergrund in diesem Ansatz Unterschiedliches: von der Erweiterung ihrer persönlichen Möglichkeiten besonderes im Hinblick auf eine bessere Bewältigung alltäglicher Herausforderungen über die
Integration von archetypisch männlichen Seelenanteilen sowohl für den Mann wie für die Frau und die Stärkung des “Ich-bin” im therapeutischen Prozess bis hin zur Übungspraxis im Sinne eines spirituellen Weges
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Schriften zur Schwertarbeit
mit weiteren Hinweisen zur Schwertarbeit in Textauszügen |